Rindfleischpreise sinken erneut – doch das Angebot bleibt knapp
Dimitri EigenwilligRindfleischpreise sinken erneut – doch das Angebot bleibt knapp
Rindfleischpreise fallen zum zweiten Mal in Folge
Die Preise für Schlachtrinder sind zum zweiten Mal hintereinander gesunken. Der Richtpreis für alle Kategorien ist um 10 Cent pro Kilogramm zurückgegangen. Dies geschieht vor dem Hintergrund schwacher Fleischverkäufe und wachsendem Preisdruck durch die Metzger.
Die jüngsten Anpassungen zeigen einen einheitlichen Rückgang in allen Kategorien. Kühe der Klasse O3 erzielen nun 6,15 Euro pro Kilogramm Lebendgewicht, während Kühe der Klasse R3 bei 6,20 Euro pro Kilogramm liegen. Auch bei Jungbullen gab es Preissenkungen: Klasse U3 kostet 6,85 Euro, Klasse R3 6,80 Euro und Klasse O3 6,62 Euro pro Kilogramm.
Trotz der Preissenkungen bleibt das Angebot an Schlachtrindern knapp. Bei einigen Kategorien herrscht weiterhin ein Mangel, was die Verfügbarkeit einschränkt. Gleichzeitig hat die Nachfrage der Verbraucher nachgelassen, da Metzger aufgrund schwacher Absätze auf niedrigere Preise drängen.
Der Preisrückgang folgt auf einen Anstieg der Verbraucherkosten für Rindfleisch zu Beginn des Jahres. In den ersten Juliwochen mussten Käufer 20,8 Prozent mehr für Rindfleisch bezahlen als im gleichen Zeitraum des Vorjahres. Die aktuelle Marktsituation spiegelt ein Gleichgewicht aus begrenztem Angebot und gesunkener Nachfrage wider.






