11 March 2026, 16:26

Rheinische Kunstturn-Meisterschaften 2026: Junge Talente glänzen mit Rekordleistungen

Ein Mann in der Luft, Arme ausgestreckt und Knie gebeugt, springt auf einem deckenbefestigten Trampolin in einer Turnhalle, dargestellt in Schwarz-Weiß.

Rheinische Kunstturn-Meisterschaften 2026: Junge Talente glänzen mit Rekordleistungen

Die Rheinischen Kunstturn-Meisterschaften 2026 boten herausragende Leistungen in allen Altersgruppen

Nachwuchssportlerinnen und -sportler lieferten sich packende Wettkämpfe, wobei mehrere Athleten in ihren jeweiligen Kategorien die Spitzenplätze belegten.

Olivia Kramer dominierte die Mädchen-Altersklasse 2016–2018 und sicherte sich mit einer Endnote von 37,575 Punkten den ersten Platz. Mit einem Vorsprung von 1,155 Punkten distanzierte sie ihre stärkste Konkurrentin deutlich und festigte damit ihre Führung im Wettbewerb.

In der Jungen-Kategorie 2014–2015 erreichte Benedikt Kreth den zweiten Platz und verfehlte den Sieg nur knapp mit 0,6 Punkten Rückstand. Yu-Houn Li hingegen hatte nach einer schwachen Kür in der Qualifikation schließlich Rang 13 in der Mädchen-Altersklasse 2014–2015 belegt.

Josefine Hahn verpasste in der Gruppe der Mädchen 2012–2013 nach einem Sturz in ihrer ersten Übung den Einzug ins Finale. Bei den offenen Herren setzte sich Simon Ramacher mit beeindruckenden 52,200 Punkten als Meister durch. Den Titel in der offenen Damenklasse (Jahrgang 2004 und älter) holte sich Fiona Schüller.

Laut Aufzeichnungen der Verbände LTNB und WLG haben in den vergangenen fünf Jahren zwölf Turnvereine aus dem Rheinland – das Rheinland-Pfalz und Nordrhein-Westfalen umfasst – jeweils mindestens eine Landesmeisterschaft im Kunstturnen gewonnen.

Die Meisterschaften zeigten sowohl aufstrebende Talente als auch erfahrene Turnerinnen und Turner in der rheinischen Turnszene. Da in den letzten Jahren mehrere Vereine Landestitel erringen konnten, bleibt die Region eine Hochburg für starke Leistungen im Kunstturnen.

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