Rheinisch-Bergischer Kreis beschließt Schulentwicklungsplan bis 2031 und ehrt Margot Friedländer
Veronique HänelRheinisch-Bergischer Kreis beschließt Schulentwicklungsplan bis 2031 und ehrt Margot Friedländer
Der Kreistag des Rheinisch-Bergischen Kreises hat den ersten Schulentwicklungsplan für die Berufskollegs der Region verabschiedet, der den Zeitraum bis 2031 abdeckt. Das Ziel des Plans ist es, ein ausgewogenes und zugängliches Bildungsangebot zu gewährleisten und gleichzeitig aktuelle Herausforderungen wie den demografischen Wandel und die Digitalisierung zu bewältigen.
Der Plan bietet eine datengestützte Grundlage zur Weiterentwicklung der beruflichen Bildung. Er enthält Empfehlungen, um die Attraktivität der Berufsausbildung zu steigern, die Standortprofile zu stärken und die Digitalisierung voranzutreiben. Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der Zusammenarbeit zwischen den Berufskollegs.
Der Plan wird regelmäßig überprüft und an veränderte Rahmenbedingungen angepasst. Die Kreisverwaltung ist für die Ausarbeitung der Empfehlungen und deren schrittweise Umsetzung verantwortlich.
Unabhängig davon wird die Verbundschule Mitte in Bergisch Gladbach-Refrath umbenannt. Die Schulgemeinschaft hatte den Vorschlag initiiert, und die Schulkonferenz stimmte einstimmig dafür, die Schule nach der Holocaust-Überlebenden Margot Friedländer zu benennen. Die Förderschule in Refrath trägt künftig den Namen Margot-Friedländer-Schule.
Der Schulentwicklungsplan skizziert eine strategische Vision für die berufliche Bildung in der Region bis 2031. Er unterstützt die Fachkräftesicherung und bereitet die Bildungseinrichtungen auf zukünftige Anforderungen vor. Die Umbenennung der Schule in Refrath stellt zudem eine bedeutende Würdigung des Vermächtnisses von Margot Friedländer dar.






