Rechtsextreme greifen Gegendemonstranten in Essen-Kray an – 19 Festnahmen
Veronique HänelRechtsextreme greifen Gegendemonstranten in Essen-Kray an – 19 Festnahmen
Am Freitagabend fanden in Essen-Kray mehrere Versammlungen statt. Später kam es zu einer Auseinandersetzung, als Teilnehmer einer rechtsextremen Kundgebung den Bereich verließen. Vier Personen erlitten bei dem Vorfall leichte Verletzungen.
Laut Ermittlungen stiegen ehemalige Teilnehmer der rechtsextremen Demonstration an der Haltestelle Kiwittstraße in einen Bus. Dort griffen sie Gegendemonstranten an, bevor sie aus dem Fahrzeug flohen. Kurz darauf griffen Beamte ein und identifizierten 19 Tatverdächtige, die an der Attacke beteiligt waren.
Die Verdächtigen sind zwischen 13 und 45 Jahre alt, darunter sieben Minderjährige. Polizepräsident Andreas Stüve betonte, dass Rechtsextremisten in der Stadt keinen Platz hätten. Zudem versicherte er, dass die Verantwortlichen zur Rechenschaft gezogen würden.
Für weitere Rückfragen steht die Pressestelle der Polizei Essen/Mülheim an der Ruhr zur Verfügung. In dem Fall geht es um 19 ermittelte Personen, die mit dem Angriff in Verbindung stehen. Die verletzten Opfer wurden wegen leichter Verletzungen behandelt.






