Raserdrama in Dortmund: Zwei Schwerverletzte nach Motorradunfall mit E-Scooter
Hans-Günther KlappRaserdrama in Dortmund: Zwei Schwerverletzte nach Motorradunfall mit E-Scooter
Schwerer Unfall auf der Robert-Schuhmann-Straße in Dortmund: Zwei Schwerverletzte nach mutmaßlichem Raserdelikt
Am späten Donnerstagabend ereignete sich auf der Robert-Schuhmann-Straße in Dortmund ein schwerer Verkehrsunfall, bei dem zwei Menschen lebensgefährliche Verletzungen erlitten. Beteiligt waren ein Motorradfahrer, ein E-Scooter-Fahrer und ein geparktes Auto. Die Polizei ermittelt wegen rücksichtsloser Fahrweise und illegaler Straßenrennen.
Gegen 21:40 Uhr war ein 30-jähriger Dortmunder mit seinem Motorrad in hoher Geschwindigkeit auf der Robert-Schuhmann-Straße unterwegs. In dieselbe Richtung fuhr ein 14-jähriger Junge aus der Stadt auf einem E-Scooter.
Der Motorradfahrer, dem gefährliche Fahrmanöver vorgeworfen werden, verlor die Kontrolle über sein Fahrzeug. Er prallte zunächst gegen ein geparktes Auto, bevor er mit dem E-Scooter-Fahrer kollidierte. Durch die Wucht des Aufpralls wurde das Motorrad zerstört, Trümmerteile flogen umher.
Ein 20-jähriger Passant erlitt durch die umherfliegenden Wrackteile leichte Verletzungen, musste aber nicht ärztlich versorgt werden. Sowohl der Motorradfahrer als auch der E-Scooter-Fahrer zogen sich jedoch schwere Verletzungen zu und wurden ins Krankenhaus gebracht.
Die Unfallermittlungsgruppe der Essener Polizei sicherte die Spuren am Unfallort. Beide Fahrzeuge wurden beschlagnahmt, der Sachschaden wird auf etwa 34.000 Euro geschätzt. Die Behörden werfen dem Motorradfahrer illegales Straßenrennen und fahrlässige Körperverletzung vor.
Gegen den Mann laufen nun strafrechtliche Ermittlungen. Der Unfall verursachte erhebliche Schäden und führte zur Einlieferung zweier Verletzter in ein Krankenhaus. Die Polizei untersucht weiterhin die genauen Umstände des Vorfalls.






