Raser und falsche Kindersitze: Polizei kontrolliert Schulwege in Recklinghausen
Veronique HänelRaser und falsche Kindersitze: Polizei kontrolliert Schulwege in Recklinghausen
Die Polizei in Recklinghausen führte am Dienstag, dem 3. Juni, groß angelegte Verkehrskontrollen in der Nähe von Schulen und Kindertageseinrichtungen durch. Die Aktion war Teil der länderübergreifenden Kampagne „Sicher.Mobil.Leben“, die sich in diesem Jahr auf die Sicherheit von Kindern auf dem Schul- und Kitaweg konzentriert.
Bei den Kontrollen registrierten die Beamten über 300 Geschwindigkeitsverstöße. Der schwerwiegendste Fall betraf einen Fahrer, der in einer 30er-Zone mit 68 km/h unterwegs war. Auch ein Schulbus wurde wegen überhöhter Geschwindigkeit angehalten – er war in derselben Zone mit 48 km/h unterwegs.
Neben Rasern stellten die Beamten zahlreiche Fahrzeuge fest, in denen Kindersitze fehlten oder falsch montiert waren. Zudem sprachen sie mit Verkehrsteilnehmern über die Gefahren, denen Kinder auf dem Weg zur Schule ausgesetzt sind.
Verkehrssicherheitsberater arbeiteten mit Viertklässlern und deren Familien zusammen. Gemeinsam übten sie sicheres Verhalten im Straßenverkehr und identifizierten besonders gefährliche Stellen. Kinderfahrräder wurden überprüft, und diejenigen, die den Sicherheitsstandards entsprachen, erhielten eine Plakette des Deutschen Verkehrssicherheitsrats.
Ziel der Kampagne war es, Verkehrsverstöße zu reduzieren und die Sicherheit während der morgendlichen und nachmittäglichen Stoßzeiten zu erhöhen. Durch die Kombination von Kontrollen und Aufklärung wollten die Beamten Kinder auf ihrem Weg zu Schulen und Kitas besser schützen.
