Preußen Münster startet mit neuem Trainer und Kaderumbruch in die Regionalliga
Veronique HänelPreußen Münster startet mit neuem Trainer und Kaderumbruch in die Regionalliga
Preußen Münster steht nach dem Abstieg aus der 2. Bundesliga eine Saison in der Regionalliga bevor. Der Verein arbeitet nun unter neuer Führung am Wiederaufbau des Kaders. Geschäftsführer Ole Kittner und Sportdirektor Jan Uphues haben bereits mit der Umgestaltung der Mannschaft für die kommende Spielzeit begonnen.
Als neuer Cheftrainer hat Thomas Wörle die Nachfolge von Alois Schwartz angetreten – sein Amtsantritt markiert den Beginn einer neuen Ära für den Club. Wörle arbeitete zuvor mit dem Stürmer Elias Löder bei der SSV Ulm zusammen, und der Angreifer gilt nun als Wunschkandidat, um Münsters Offensive zu verstärken.
Mit Mika Stuhlmacher konnte bereits ein Neuzugang vom SV Meppen verpflichtet werden, der die Angriffskraft weiter erhöhen soll. Zudem hat der Verein Maurice Boakye im Visier, der ablösefrei vom Hamburger SV wechseln könnte, sowie Mansour Ouro-Tagba, der derzeit an die VfB Stuttgart II ausgeliehen ist. Beide würden zusätzliche Optionen im Sturm bieten.
In der Abwehr ist die Zukunft von Paul Jaeckel noch ungewiss. Zwar hat er eine Vertragsverlängerung ausgeschlossen, könnte aber bleiben, falls keine besseren Angebote vorliegen. Im Mittelfeld wurden Yassine Bouchama, Niko Kittner, Charalambos Makridis und Lars Lokotsch neue Verträge angeboten – allerdings zu reduzierten Gehältern.
Die Vereinsführung arbeitet eng mit Wörle zusammen, um ein konkurrenzfähiges Team aufzubauen. Priorität hat die Verpflichtung neuer Stürmer, während gleichzeitig Leistungsträger zu angepassten Konditionen gehalten werden sollen. Nach einer enttäuschenden Zweitliga-Saison strebt Preußen Münster den direkten Wiederaufstieg an.






