10 April 2026, 14:35

NRW-Landtagspräsident Kuper besucht Israel mit klarer Botschaft der Solidarität

Luftaufnahme des Holocaust-Mahnmals für die ermordeten Juden Europas in Berlin, das zahlreiche rechteckige Betonsteine in einem Gittermuster zeigt.

Kuper trifft Israels Präsidenten und befreite Geiseln - NRW-Landtagspräsident Kuper besucht Israel mit klarer Botschaft der Solidarität

André Kuper, Präsident des Landtags von Nordrhein-Westfalen, hat eine sechsköpfige Delegation zu hochrangigen Gesprächen nach Israel geführt. Während des Besuchs trafen sich die Abordnung mit Israels Staatspräsident Isaac Herzog und dem Vorsitzenden von Yad Vashem, Dani Dayan, und gedachten der Opfer der jüngsten Anschläge.

Im Rahmen der Reise überreichte Kuper Präsident Herzog in Jerusalem zwei Kunstwerke des deutschen Nagelkünstlers Günter Uecker – ein Symbol für die kulturellen Verbindungen zwischen beiden Ländern. Die Delegation besuchte zudem Yad Vashem, wo Kuper den Vorsitzenden Dayan aufforderte, die Eröffnung einer regionalen Dependance in Nordrhein-Westfalen zu prüfen. Auch andere Bundesländer wie Sachsen und Bayern wurden als mögliche Standorte genannt.

Auf dem Programm stand zudem eine stille Gedenkveranstaltung am Ort des Nova-Musikfestivals, um der bei dem Terroranschlag Getöteten zu gedenken. Geplant waren außerdem Begegnungen mit ehemaligen Geiseln, die von der Hamas freigelassen wurden, sowie mit Angehörigen der Opfer des Angriffs auf den Kibbuz Be'eri. Kuper betonte die langjährige Verbundenheit zwischen Nordrhein-Westfalen und Israel und unterstrich die Bedeutung des Besuchs.

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Die Delegation besuchte zudem zentrale Schauplätze der jüngsten Gewalt, darunter den Kibbuz Be'eri. Diese Stationen machten den Fokus der Reise auf Erinnerung und Solidarität mit den Betroffenen der Anschläge deutlich.

Der Besuch endete mit Gesprächen über mögliche künftige Kooperationen, darunter die geplante Yad-Vashem-Dependance. Nach dem Gedenken an die Opfer und den Austausch mit Überlebenden verließ die Delegation Israel. Die Reise festigte die diplomatischen und kulturellen Beziehungen zwischen dem deutschen Bundesland und Israel.

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