Neuer Radweg auf alter Bahntrasse verbindet Bottrop mit Halde Beckstraße
Veronique HänelNeuer Radweg auf alter Bahntrasse verbindet Bottrop mit Halde Beckstraße
Neuer Radweg auf alter Bahntrasse: Drei Kilometer Verbindung zwischen Bottrop und Halde Beckstraße
Entlang einer stillgelegten Eisenbahnstrecke zwischen Bottrop und der Halde Beckstraße entsteht ein neuer, drei Kilometer langer Radweg. Das rund 4,5 Millionen Euro teure Projekt ist Teil der übergeordneten Radschnellverbindung Ruhr Mitte (RS7) und schließt direkt an die Radschnellroute Ruhr (RS1) an.
Die Trasse wird mit einer vier Meter breiten, asphaltierten Fahrbahn und durchgehender Beleuchtung gebaut. Nach Fertigstellung deckt sie fast die Hälfte der geplanten Verbindung Bottrop–Gladbeck ab. Der erste Abschnitt soll bereits im nächsten Jahr fertiggestellt werden, während die restliche Strecke bis Gladbeck-Ellinghorst voraussichtlich bis 2030 fertiggestellt sein wird.
90 Prozent der Baukosten in Höhe von 4,5 Millionen Euro werden vom Land getragen. Kürzlich besichtigten lokale Vertreter – darunter Bottrops Oberbürgermeister Matthias Buschfeld, der technische Beigeordnete Klaus Müller und Gladbecks Bürgermeisterin Bettina Weist – die Baustelle. Alle drei zeigten sich zufrieden mit dem Fortschritt der Arbeiten.
Der Radweg nutzt die ehemalige Bahntrasse und schafft so eine attraktive Verbindung für Radfahrer. Langfristig wird er das Bottroper Stadtzentrum mit Gladbeck-Ellinghorst verbinden und die Radinfrastruktur in der gesamten Region stärken.
Die neue Strecke ist ein wichtiger Baustein für den Radverkehr im Ruhrgebiet. Durch die Anbindung an die RS1 und RS7 entsteht eine direkte, gut ausgeleuchtete Verbindung für Pendler und Freizeitradler. Die erste Bauphase soll 2025 abgeschlossen sein, das gesamte Projekt wird voraussichtlich bis 2030 realisiert.






