Münster und IHK stärken gemeinsam die Ausbildung in Geoinformationstechnologie
Veronique HänelMünster und IHK stärken gemeinsam die Ausbildung in Geoinformationstechnologie
Die Bezirksregierung Münster und die IHK Nord Westfalen arbeiten künftig enger zusammen, um die berufliche Ausbildung zu verbessern. Im Mittelpunkt stehen dabei Ausbildungsberufe im Bereich der Geoinformationstechnologie – ein Feld, das für den digitalen Fortschritt unverzichtbar ist. Ziel der Kooperation ist es, den Fachkräftenachwuchs in der Geomatik und verwandten Bereichen langfristig zu sichern.
Die Bezirksregierung Münster ist für die berufliche Bildung im öffentlichen Sektor zuständig. Nun hat sie sich mit der IHK Nord Westfalen zusammengeschlossen, die für die Ausbildung in kaufmännischen und industriellen Berufen verantwortlich ist. Gemeinsam richten sie einen gemeinsamen Prüfungsausschuss für Auszubildende im Regierungsbezirk Münster ein.
Dieser neue Ausschuss wird einheitliche Bewertungsmaßstäbe für alle Prüflinge anwenden. Durch die Bündelung bestehender technischer und personeller Ressourcen entfällt die Notwendigkeit separater Prüfungsgremien. Die Geschäftsstelle des Ausschusses wird ihren Sitz in den Räumlichkeiten der Bezirksregierung Münster haben.
Vermessungstechniker und Geomatik-Fachkräfte spielen in dieser Initiative eine zentrale Rolle. Ihre Arbeit umfasst die Erfassung, Aufbereitung und Visualisierung von Geodaten mithilfe modernster Messtechnik. Die Zusammenarbeit soll die Zukunft dieser Berufe sichern und die Digitalisierung vorantreiben.
Künftig wird ein einheitlicher Prüfungsausschuss alle Auszubildende der Region bewerten. Die gebündelten Ressourcen und das standardisierte Vorgehen sollen die Ausbildungsqualität stärken. Damit wird erwartet, den wachsenden Bedarf an Fachkräften in der Geoinformationstechnologie besser decken zu können.






