03 May 2026, 04:32

Kulturerbe auf Asche: Duisburg feiert seine Bolzplatz-Legenden neu

Ein Fußballspiel auf einem Stadionfeld mit Spielern in Sportbekleidung und Helmen auf dem Boden, umgeben von Zuschauern und Stadionmerkmalen.

Kulturerbe auf Asche: Duisburg feiert seine Bolzplatz-Legenden neu

Die Bolzplätze am Kreuz Kaiserberg sind als immaterielles Kulturerbe in Nordrhein-Westfalen anerkannt worden. Bei einem feierlichen Eröffnungsspiel auf dem frisch renovierten Ascheplatz sicherte sich die rote Mannschaft mit einem 2:0-Sieg den Sieg. Lokale Persönlichkeiten und Fußballlegenden nahmen an der Veranstaltung teil, um den besonderen Anlass zu würdigen.

Der Platz am Kreuz Kaiserberg ist nach umfangreichen Sanierungsarbeiten zu seiner traditionellen Ascheoberfläche zurückgekehrt. Das Projekt kostete 43.000 Euro, wobei fast die Hälfte der Summe vom Lions Club Duisburg Concordia bereitgestellt wurde. Die benachbarte Grundschule profitiert besonders von der Aufwertung, da sie über keine eigene Turnhalle mehr verfügt und nun die verbesserten Anlagen nutzen kann.

Der ehemalige Schalke- und Nationalspieler Bernard Dietz eröffnete das Eröffnungsspiel offiziell mit einem Pfiff. Später bemerkte er, dass selbst Torjäger der Bundesliga auf diesem Platz vor eine harte Herausforderung gestellt würden. Duisburgs Oberbürgermeister Sören Link setzte einen humorvollen Akzent und zitierte: „Helden werden auf Asche geboren“, womit er andeutete, dass hier Können mehr zählt als robustes Spiel.

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Das Spiel selbst endete mit einem 2:0-Sieg der roten Mannschaft – ein passender Abschluss für die Wiederbelebung eines geliebten lokalen Wahrzeichens.

Der restaurierte Platz am Kreuz Kaiserberg ist nun nicht nur ein Spielfeld, sondern auch ein geschütztes Stück Kulturgeschichte. Die Sanierung sichert den Ort als zentralen Treffpunkt für die Gemeinschaft, von Schulkindern bis zu Hobbykickern. Mit finanzieller Unterstützung lokaler Gruppen und der Rückendeckung durch Fußballgrößen wird der Platz noch lange in Betrieb bleiben.

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