Kölner Helios-Schule: Kosten explodieren – Eröffnung erst 2027
Kölner Helios-Schulprojekt steckt in schweren Schwierigkeiten: Kosten explodieren, Eröffnung verzögert sich um drei Jahre
Das Kölner Helios-Schulprojekt erlebt massive Rückschläge: Die Kosten schnellen in die Höhe, und durch Verzögerungen verschiebt sich die geplante Eröffnung um drei Jahre. Ursprünglich als moderne Grund- und Gesamtschule konzipiert, leidet der Neubau unter Baumängeln und Planungsfehlern. Verärgerte Eltern bereiten nun für November Proteste vor.
Die Helios-Schule sollte eine zeitgemäße Lernumgebung bieten – inklusive einer Kooperation mit der Universität zu Köln. Doch die Probleme begannen, als die Stadt 2023 den Vertrag mit der Fassadenbaufirma wegen schwerwiegender Mängel kündigte. Weitere Komplikationen führten zur Entlassung des technischen Gebäudeplaners.
Mittlerweile wurde ein Gutachter beauftragt, die gesamte Fassade auf zusätzliche Schäden zu prüfen. Zudem hat die Stadt ihre Pläne für Mess- und Regelungstechnik auf etwa das Fünffache des ursprünglichen Umfangs ausgeweitet. Diese Änderungen – zusammen mit Abrissarbeiten und der Suche nach neuen Auftragnehmern – haben die Eröffnung von 2024 auf 2027 verschoben.
Die Kosten sind von ursprünglich veranschlagten 92 Millionen Euro auf 157 Millionen Euro angestiegen. Trotz der Rückschläge bleibt die Stadt entschlossen, die Mängel zu beheben und sicherzustellen, dass die Schule Sicherheits- und Qualitätsstandards erfüllt.
Das Helios-Schulprojekt steht nun vor einer deutlich verlängerten Bauzeit und deutlich höheren Ausgaben. Da Eltern für November eine Demonstration planen, wächst der Druck auf die Stadt Köln, die anhaltenden Probleme zu lösen. Gleichzeitig werden weiterhin Mängel geprüft und zuverlässige Baufirmen für den Neubau gesucht.






