23 May 2026, 06:24

KI-App ImmIQ revolutioniert Gutachten-Erstellung für 25.000 Sachverständige

Wirtschaftsförderung        Gründungszuschuss für lokale Start-ups

KI-App ImmIQ revolutioniert Gutachten-Erstellung für 25.000 Sachverständige

Benjamin Altmeyer, ein Gründer aus Grevenbroich, hat den NRW-Gründerstipendium für seine KI-gestützte Lösung erhalten, die die Erstellung von Sachverständigengutachten vereinfachen soll. Sein Unternehmen flaiu entwickelte die ImmIQ-App, die die Dokumentation für Fachleute aus den Bereichen Bauwesen, Immobilien und Energie automatisiert. Die Förderung soll dem Start-up helfen, seine Reichweite in Europa auszubauen und in neue Branchen vorzudringen.

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Die ImmIQ-App funktioniert sowohl als mobile Anwendung als auch als Web-Tool. Nutzer können vor Ort Fotos, Sprachnotizen und schriftliche Beobachtungen sammeln, die die KI anschließend in vollständige, DSGVO-konforme Berichte umwandelt. Dieser optimierte Prozess richtet sich an über 25.000 zertifizierte Sachverständige in Deutschland, die jährlich mehr als 800.000 Gutachten erstellen.

Das in Meerbusch ansässige Start-up erhielt Unterstützung von der impuls.RheinKreisNeuss Wirtschaftsförderungsgesellschaft. Eine Jury unter Leitung von Christian Schieren, Vertreter des Startup-Netzwerks Rhein-Kreis Neuss/Kreis Viersen, empfahl flaiu für das Stipendium. Das NRW-Gründerstipendium gewährt ein monatliches Gehalt, das es Altmeyer ermöglicht, sich voll auf den Ausbau des Unternehmens zu konzentrieren.

Die Projektträgergesellschaft Jülich bewilligte die Förderung und erkannte das Potenzial der App an, den bürokratischen Aufwand für Gutachter, Energieberater und Immobilienbewerter zu verringern. Altmeyers Unternehmen plant nun, ImmIQ über die bisherigen Branchen hinaus auszuweiten und auf dem europäischen Markt zu etablieren.

Mit dem NRW-Gründerstipendium wird flaiu die ImmIQ-App weiter optimieren, um eine breitere Nutzung zu ermöglichen. Die Lösung zielt darauf ab, die manuelle Dokumentationszeit für Tausende Fachleute zu verkürzen. Künftig könnte die Technologie auch in weiteren Branchen in Europa eingesetzt werden.

Quelle