18 April 2026, 06:31

Hamm baut alten Rangierbahnhof zum grünen Logistik-Drehkreuz Westfalens um

Güterzug fährt auf Schienen neben einer Stadt, mit Strommasten und Kabeln daneben, Gebäuden und Bäumen im Hintergrund unter einem klaren blauen Himmel.

Hamm baut alten Rangierbahnhof zum grünen Logistik-Drehkreuz Westfalens um

Hamm will sein ehemaliges Rangierbahnhofgelände in einen bedeutenden Logistikstandort für nachhaltigen Güterverkehr verwandeln. Die Stadt hat mit der METRANS Deutschland GmbH, einer Tochtergesellschaft der HHLA, einen Vertrag unterzeichnet, um das Areal zu einem zentralen Bahnterminal auszubauen. Beamte bezeichnen das Projekt als entscheidenden Schritt für klimafreundliche Logistik in der Region.

Im Mittelpunkt der Pläne steht der alte Rangierbahnhof, der zu einem modernen Trimodal-Terminal umgebaut wird. Der Standort verbindet Schienen-, Straßen- und Wasserwege und eignet sich damit ideal für einen effizienten Güterumschlag. Hamms Lage an den europäischen Nord-Süd- und Ost-West-Transportkorridoren unterstreicht seine strategische Bedeutung.

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Laut Vereinbarung wird METRANS als neuer Gesellschafter in die Agentur für nachhaltige Güterverkehrsentwicklung (EANG) eintreten. Die Schienensparte der HHLA soll einen 27-Prozent-Anteil an der Agentur übernehmen, vorbehaltlich der Genehmigung. Der Stadtrat von Hamm wird die Gesellschafteränderung voraussichtlich in seiner ersten Sitzung am 3. November finalisieren.

Peter Kiss, Vorstandsvorsitzender von METRANS, betonte das Ziel des Unternehmens, Hamm zu einem westlichen Drehkreuz innerhalb seines europäischen Netzes auszubauen. Oberbürgermeister Marc Herter nannte den künftigen Multi Hub Westfalen einen Grundpfeiler für grüne Logistik. Sowohl HHLA als auch METRANS sind auf nachhaltigen Schienengüterverkehr spezialisiert und stärken damit den Fokus des Projekts auf Emissionsreduzierung.

In einer Absichtserklärung zwischen Hamm und METRANS ist der Entwicklungsweg für das Terminal klar umrissen. Sobald der Hub in Betrieb geht, wird er als wichtiger Knotenpunkt im europäischen Güterverkehrsnetz dienen. Der städtische Genehmigungsprozess beginnt im nächsten Monat und markiert den ersten Schritt zur Umsetzung der Pläne.

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