Führungswechsel bei der Rheinischen Post: Neuer Print-Chef in turbulenter Zeit
Dimitri EigenwilligFührungswechsel bei der Rheinischen Post: Neuer Print-Chef in turbulenter Zeit
Die Rheinische Post hat einen Wechsel in der Führung ihres Print-Ressorts bekannt gegeben. Frank Kirschstein übernimmt die Leitung von Martin Kessler, der nach 28 Jahren bei der Zeitung in den Ruhestand geht. Der Übergang erfolgt zu einer Zeit, in der das Blatt mit rückläufigen Print-Auflagen und dem Ausbau der digitalen Angebote konfrontiert ist.
Frank Kirschstein tritt seine neue Position am 1. Dezember an. Bereits vor über 30 Jahren begann er seine Laufbahn bei der Rheinischen Post als Volontär. Seitdem hat er verschiedene Funktionen innegehabt, darunter die des stellvertretenden Chefredakteurs und des leitenden Regionalredakteurs.
Kirschstein studierte Journalismus, Politikwissenschaft und Germanistik in Münster. Sein beruflicher Werdegang ist geprägt von redaktioneller Führung und technischer Innovation. Er spielte eine zentrale Rolle bei der Entwicklung der redaktionellen Arbeitsabläufe der Zeitung und verfügt über umfassende Expertise in Smartpaper, einem digitalen Publishing-Tool.
Sein Vorgänger Martin Kessler war fast drei Jahrzehnte lang für die Rheinische Post tätig. In dieser Zeit leitete er die Ressorts Wirtschaft und Politik. Vor seinem Eintritt bei der Zeitung hatte er in Köln Volkswirtschaftslehre studiert.
Unter Kirschsteins Führung wird das Print-Team 2024 daran arbeiten, den Rückgang der Auflage zu stabilisieren. Gleichzeitig strebt die Zeitung an, ihre digitale Transformation zu beschleunigen und die Leserbindung in einem sich wandelnden Medienumfeld zu stärken.
Der Führungswechsel markiert eine neue Phase für die Rheinische Post, die zwischen der Stabilisierung des Printbereichs und dem digitalen Ausbau balanciert. Kirschsteins langjährige Erfahrung bei der Zeitung und sein technisches Know-how werden dem Ressort helfen, die anhaltenden Branchenveränderungen zu bewältigen. Mit Kesslers Ruhestand endet eine 28-jährige Karriere, die die redaktionelle Ausrichtung des Blattes maßgeblich geprägt hat.






