25 June 2026, 14:26

Europas größtes Second-Life-Batteriewerk eröffnet in Aachen mit 1-GWh-Kapazität

Voltfang schließt Finanzierungsrunde ab und eröffnet 'Europas größtes Second-Life-Batteriefabrik'

Europas größtes Second-Life-Batteriewerk eröffnet in Aachen mit 1-GWh-Kapazität

Voltfang hat in Aachen Europas größtes Werk für Second-Life-Batteriespeichersysteme eröffnet. Das Unternehmen verarbeitet gebrauchte E-Auto-Batterien zu großskaligen Energiespeicherlösungen. Die neue Produktionsstätte markiert einen wichtigen Schritt, um die wachsende Nachfrage nach nachhaltiger Energiespeicherung auf dem Kontinent zu decken.

Die Fabrik befindet sich in den ehemaligen Produktionshallen von Next.e.GO im TRIWO Technopark. Mit einer Fläche von 6.000 Quadratmetern verfügt sie derzeit über die Kapazität, die jährliche Produktion auf bis zu 1 Gigawattstunde (GWh) hochzufahren. Bis 2026 strebt Voltfang eine Speicherkapazität von 250 Megawattstunden (MWh) an.

2023 produzierte das Unternehmen 5 MWh Speicherkapazität – eine Zahl, die bis 2024 sprunghaft auf 20 MWh stieg. Trotz dieses rasanten Wachstums geht Voltfang davon aus, dass selbst eine Ausweitung auf 1 GWh den prognostizierten Bedarf Deutschlands nicht decken wird.

Das Fraunhofer-Institut für Solare Energiesysteme schätzt, dass Deutschland bis 2030 Großspeicher mit einer Kapazität von 100 GWh benötigen wird. Bis 2045 könnte dieser Bedarf auf 180 GWh ansteigen. Voltfang optimiert zudem sein Venma-Energiemanagementsystem mit KI, um die Effizienz zu steigern.

Für die Expansion hat das Unternehmen in einer Series-B-Finanzierungsrunde über 15 Millionen Euro eingesammelt. Die Investition wurde von Forward.One angeführt.

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Die neue Fabrik festigt Voltfangs Position auf dem Energiespeichermarkt. Mit dem Fokus auf Second-Life-Batterien und KI-gestützte Managementsysteme verbindet das Unternehmen Nachhaltigkeit mit Skalierbarkeit. Angesichts der künftigen Speicheranforderungen Deutschlands wird die Branche jedoch noch deutlich mehr Investitionen und Innovationen benötigen.

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