Eishockey-Desaster: Deutschland kassiert harte Kritik nach 2:5 gegen Österreich
Hans-Günther KlappEishockey-Desaster: Deutschland kassiert harte Kritik nach 2:5 gegen Österreich
Deutschlands Eishockey-Team erntet scharfe Kritik nach enttäuschender Niederlage gegen Österreich beim Deutschland Cup
Teamkapitän Moritz Müller bezeichnete die Leistung seiner Mannschaft nach dem 2:5 gegen Österreich als "entmutigend" und forderte dringend eine Leistungssteigerung. Das abschließende Spiel gegen die Slowakei wird nun über das Turnier-Schicksal der Deutschen entscheiden – und möglicherweise auch über den Weg zu den Olympischen Spielen 2026.
Die deutsche Auswahl war mit einem souveränen 4:1 gegen Lettland in das Turnier gestartet. Doch im zweiten Spiel kam der Schwung abrupt zum Erliegen: Österreich dominierte mit einem klaren 5:2-Sieg.
Müller ließ in seiner Analyse keine Zweifel an der schwachen Vorstellung seiner Mannschaft. Die Spieler seien "über das gesamte Eis hinweg träge" gewesen und hätten es an "schnellen Entscheidungen" mangeln lassen, so der Kapitän. Gegen Österreich habe es "zu wenig Intensität" gegeben, die Mannschaft sei "schlichtweg nicht gut genug" gewesen. Zudem räumte er ein, Deutschland habe "nicht den Willen gezeigt, sich zurückzukämpfen", als der Druck zunahm.
Mit Blick auf das entscheidende Spiel warnte Müller seine Mitspieler vor Selbstzufriedenheit. Statt nur "mit dem großen Zeh ins Wasser zu tasten", müsse die Mannschaft nun "volles Engagement" zeigen. Der Ausgang der Partie gegen die Slowakei wird darüber entscheiden, ob Deutschland noch um den Turniersieg kämpfen und gleichzeitig die Olympia-Qualifikation vorantreiben kann.
Die Niederlage gegen Österreich hat die deutsche Mannschaft in eine schwierige Position gebracht. Das letzte Spiel gegen die Slowakei wird nun zum "Alles-oder-nichts"-Moment – sowohl für das Turnier als auch für die Olympischen Träume 2026. Müllers schonungslose Kritik unterstreicht, wie dringend die Mannschaft auf dem Eis eine stärkere Leistung zeigen muss.






