11 March 2026, 16:26

Duisburgs OB Sören Link lehnt SPD-Spitzenkandidatur für 2027 ab

Ein Plakat, das die elektrische Stadt Bergbahn in Deutschland bewirbt, zeigt Bilder von Gebäuden, Bäumen, Hügeln und beschreibenden Text.

Duisburgs OB Sören Link lehnt SPD-Spitzenkandidatur für 2027 ab

Duisburgs Oberbürgermeister Sören Link hat bekannt gegeben, dass er nicht als Spitzenkandidat der SPD für die Landtagswahl 2027 in Nordrhein-Westfalen antreten wird. Diese Entscheidung fällt trotz früherer Appelle von Parteiführern, die ihn dringend zur Übernahme dieser Rolle aufforderten.

In einem Interview mit der Bild bestätigte Link seine Entscheidung und betonte, er werde sich weiterhin auf sein aktuelles Amt konzentrieren.

Bereits im Januar hatten Berichte nahegelegt, dass SPD-Chefin und Bundesarbeitsministerin Barbara Bas Link als Führungsfigur für den Wahlkampf 2027 ins Spiel gebracht hatte. Die Partei sah in ihm einen starken Anwärter auf die Spitzenkandidatur.

Doch nun hat Link deutlich gemacht, dass er sein Amt als Oberbürgermeister von Duisburg weiter ausüben wird. Sein Rückzug zwingt die SPD, nach einer alternativen Kandidatin oder einem alternativen Kandidaten zu suchen.

Die Partei erklärte daraufhin, in Nordrhein-Westfalen gebe es "viele qualifizierte Bewerber", die die Rolle übernehmen könnten. Bisher wurde jedoch noch keine offizielle Nachfolge benannt.

Links Entscheidung entfernt einen prominenten Namen aus den Wahlplänen der SPD für 2027. Die Partei muss nun aus den verbleibenden Kandidaten eine Führungspersönlichkeit für den Wahlkampf auswählen. Die endgültige Personalie wird die Strategie der SPD für die anstehende Landtagswahl maßgeblich prägen.

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