Dormagens ikonischer Endres-Brunnen wird zum offiziellen "Heimatblickpunkt" ernannt
Hans-Günther KlappDormagens ikonischer Endres-Brunnen wird zum offiziellen "Heimatblickpunkt" ernannt
Dormagen ehrt das Andenken an Werner Endres: Sein ikonischer Brunnen wird zum offiziellen "Heimatblickpunkt"
Die Stadt Dormagen hat dem verstorbenen Werner Endres eine besondere Ehre erwiesen, indem sie seinen markanten Brunnen zum offiziellen "Heimatblickpunkt" erklärte. Der Beschluss, den der Stadtrat im März 2023 fasste, würdigt sowohl den Menschen als auch sein bleibendes Vermächtnis für die Identität der Stadt. Jahrelang diente der Endres-Brunnen als zentraler Treffpunkt zwischen dem Marktplatz und der Fußgängerzone.
Werner Endres kam 1965 nach Dormagen, als er bei der Bayer AG anfing. In den folgenden Jahrzehnten engagierte er sich intensiv im städtischen Leben und saß über 40 Jahre lang im Stadtrat. Für sein langjähriges Wirken erhielt er 2004 den Ehrenring der Stadt – eine seltene Auszeichnung, die seinen Einfluss unterstreicht.
Der Brunnen selbst wurde 2007 enthüllt und von Endres entworfen, um die Einheit Dormagens zu symbolisieren. Seine Form spiegelt die Stadtgrenzen wider, während 16 Basaltsäulen die einzelnen Stadtteile repräsentieren. Das Design folgt zudem dem Verlauf des Rheins und veranschaulicht, wie der Fluss die Gemeinschaften verbindet. Seit seiner Installation wurde der Brunnen nur routinemäßig gewartet – größere Veränderungen gab es erst mit der jüngsten Ernennung zum "Heimatblickpunkt".
Bürgermeister Erik Lierenfeld betonte bei der feierlichen Übertragung, der Brunnen stehe als dauerhaftes Symbol für Endres' tiefe Verbundenheit mit Dormagen. Seine Witwe, Elisabeth Endres-Michel, erinnerte an sein lebenslanges Engagement für die Stadt. Obwohl Endres 2022 verstarb, bleibt sein Werk ein Ort der Begegnung im Herzen Dormagens.
Als anerkannter "Heimatblickpunkt" ist der Endres-Brunnen nun fester Bestandteil des kulturellen Erbes der Stadt. Er bleibt ein lebendiger Treffpunkt, der die Bürger verbindet – ganz so, wie sein Design die Stadtteile zusammenführt. Seine Bewahrung ehrt sowohl das Erbe Werner Endres' als auch die Gemeinschaft, der er diente.






