Dolores-Olmedo-Museum öffnet im Februar – doch die Zukunft der Kahlo-Sammlungen bleibt ungewiss
Hans-Günther KlappDolores-Olmedo-Museum öffnet im Februar – doch die Zukunft der Kahlo-Sammlungen bleibt ungewiss
Das Dolores-Olmedo-Museum, Heimat der beiden größten Sammlungen von Werken Diego Riveras und Frida Kahlos weltweit, wird im Februar wiedereröffnen. Das in La Noria, Xochimilco, gelegene Haus plant zudem eine Ausstellung des Künstlers Yoab Vera. Doch trotz der Pläne für einen neuen Standort im Parque Aztlán bleibt die Zukunft der ikonischen Sammlungen ungewiss.
Die Rückkehr des Museums nach La Noria folgt auf eine vorübergehende Schließung – rechtzeitig zur FIFA-Fußball-Weltmeisterschaft 2026 wird der Betrieb wiederaufgenommen. Ab dem 2. Februar können Besucher eine neue Ausstellung mit Werken Yoab Veras sehen, der an der UNAM Architektur und an der UCLA Malerei studiert hat. Veras Schaffen konzentriert sich auf Landschaften und nutzt Materialien wie Öl und Beton.
Die geplante Verlegung der Rivera- und Kahlo-Sammlungen in den Parque Aztlán sorgt indes für Diskussionen. Dolores Olmedos letzter Wille sah vor, dass die Kunst an ihrem ursprünglichen Ort bleibt, doch Werbebotschaften deuten auf eine baldige Eröffnung des neuen Standorts hin. Allerdings haben die Bauarbeiten in Parque Aztlán noch nicht einmal begonnen – das Schicksal der Sammlungen bleibt damit unklar.
Die Wiedereröffnung in La Noria ermöglicht vorerst wieder den Zugang zu den berühmten Beständen. Mit Veras Ausstellung ab Februar können Besucher neue Kunst neben den historischen Werken erwarten. Doch die ungelöste Frage nach dem Parque Aztlán lässt die langfristige Zukunft von Riveras und Kahlos Meisterwerken weiter in der Schwebe.






