Dokumentarfilm Ambient Noise enthüllt den Arbeitsalltag der dpa
Hans-Günther KlappDokumentarfilm Ambient Noise enthüllt den Arbeitsalltag der dpa
Der Dokumentarfilm Ambient Noise aus dem Jahr 2016 bietet einen Blick hinter die Kulissen der Deutschen Presse-Agentur (dpa). Unter der Regie von Friedrich Rackwitz untersucht der Film den Arbeitsalltag eines der größten Nachrichtenanbieter Deutschlands. Der Streifen erschien ohne Altersbeschränkung und hat eine Laufzeit von 83 Minuten.
Ambient Noise wurde von der Meku Film GmbH in Kooperation mit der Hochschule für Fernsehen und Film München (HFF München) produziert. Rackwitz übernahm nicht nur die Regie, sondern verfasste auch das Drehbuch und gestaltete den Ton des Dokumentarfilms. Die gesamte Produktion entstand in Deutschland.
Der Film war für den Deutschen Wettbewerb beim DOK.fest München 2016 nominiert. Obwohl er die Abläufe der dpa beleuchtet, gibt es keine öffentlichen Hinweise darauf, ob die Agentur ihre Arbeitsmethoden aufgrund von Künstlicher Intelligenz oder Automatisierung verändert hat. Die dpa-AFX hält strikt am Vier-Augen-Prinzip – intern oft als "Sechs-Augen-Prinzip" bezeichnet – und einem Verhaltenskodex fest, um Genauigkeit und Unabhängigkeit zu gewährleisten. In der medialen Debatte werden jedoch zunehmend Bedenken hinsichtlich KI-generierter Bilder und der Auswirkungen der Automatisierung auf Journalistenberufe laut.
Ambient Noise bleibt eine Momentaufnahme der dpa-Arbeitsprozesse, wie sie 2016 bestanden. Der Dokumentarfilm gibt Einblicke in die Nachrichtenproduktion, thematisiert jedoch nicht spätere technologische oder branchenspezifische Entwicklungen. Seine Veröffentlichung und Nominierung unterstreichen das anhaltende Interesse daran, wie große Nachrichtenagenturen funktionieren.






