CDA-Chef Radtke fordert höhere Kilometerpauschale und Mobilitätsgeld gegen Spritpreise
Dimitri EigenwilligCDA-Chef Radtke fordert höhere Kilometerpauschale und Mobilitätsgeld gegen Spritpreise
Dennis Radtke, Vorsitzender der Christlich-Demokratischen Arbeitnehmerschaft (CDA), fordert dringende Maßnahmen zur Entlastung der Bürger angesichts steigender Spritpreise. Er kritisiert, dass die Regierung stärker handeln müsse, statt den Menschen lediglich zu raten, ihren Verbrauch einzuschränken. Zu seinen Vorschlägen gehören höhere Kilometergeld-Sätze sowie ein neues steuerfreies Mobilitätsgeld.
Radtke übt scharfe Kritik an der aktuellen Kilometerpauschale, die seit 2009 unverändert bei 30 Cent pro Kilometer für Dienstfahrten mit dem Privatfahrzeug liegt. Er schlägt vor, den Satz auf 38 Cent anzuheben, um die gestiegenen Spritkosten widerzuspiegeln. Die Pauschale wurde trotz der Preisentwicklung seit über 15 Jahren nicht angepasst.
Die Idee autofreier Sonntage lehnt er als unpraktikabel ab, insbesondere für Pendler, die auf ihr Fahrzeug angewiesen sind. Stattdessen plädiert er für die Einführung eines steuerfreien Mobilitätsgelds, das Fahrern direkt und ohne bürokratischen Aufwand Entlastung bieten soll.
Radtke räumt ein, dass die Spritpreise aufgrund geopolitischer Spannungen weiter steigen werden. Um dem entgegenzuwirken, fordert er eine strengere Durchsetzung des Wettbewerbsrechts, um überhöhte Preise zu verhindern. Sein Fokus liegt auf praktischen Lösungen statt auf temporären Einschränkungen oder vagen Ratschlägen.
Die Vorschläge der CDA zielen darauf ab, die Spritkosten durch konkrete finanzielle Unterstützung und regulatorische Maßnahmen zu senken. Sollten die erhöhte Kilometerpauschale und das Mobilitätsgeld umgesetzt werden, könnten sie Fahrern sofortige Entlastung verschaffen. Radtkes Haltung spiegelt die wachsende Unzufriedenheit mit der bisherigen Politik der Regierung bei der Bekämpfung steigender Lebenshaltungskosten wider.






