Bielefelder fast Opfer eines perfiden Anlagebetrugs mit falschen Renditeversprechen
Veronique HänelBielefelder fast Opfer eines perfiden Anlagebetrugs mit falschen Renditeversprechen
Ein Bewohner aus Bielefeld hat kürzlich ein dubioses Anlageangebot erhalten. Der Anrufer, der sich als Vermögensverwalter ausgab, versprach eine Rendite von 5,4 Prozent auf eine einjährige Festgeldanlage. Auf den ersten Blick wirkte das Angebot für den Empfänger glaubwürdig.
Der Bielefeld Bürger ging auf das angebliche Finanzinstitut ein und gab persönliche Daten preis. Später bestätigte sein Anwalt, dass es sich um einen versuchten Anlagebetrug handelte. Ziel der Kriminellen war es, Vertrauen aufzubauen und das Opfer dazu zu bringen, hohe Geldbeträge zu überweisen.
Hätte der Bewohner investiert, wären die Gelder nicht in ein seriöses Anlageprodukt geflossen. Stattdessen wären sie in das kriminelle Netzwerk umgeleitet worden. Die Bielefelder Polizei warnt, dass unaufgeforderte Anlageangebote oft betrügerische Absichten verbergen.
Die Behörden raten dazu, vor einer Geldanlage die Seriosität des Anbieters zu prüfen. Die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) führt auf ihrer Website eine Liste unseriöser Anbieter, die öffentlich einsehbar ist.
Die Bielefelder Polizei ruft die Bürger zur Wachsamkeit gegenüber solchen Betrugsmaschen auf. Versprechungen überdurchschnittlich hoher Renditen sollten stets mit Skepsis betrachtet werden. Für Presseanfragen steht die Polizeidirektion Bielefeld direkt zur Verfügung.
