06 May 2026, 02:40

Bergisch Gladbach: Neuer Anlauf für das blockierte Wohnprojekt "Leben an der Strunde"

Detailierte alte Stadtkarte mit nummerierten Gebäuden, Straßen und Text, die eine vorgeschlagene Baustelle am unteren Rand angeben.

Bergisch Gladbach: Neuer Anlauf für das blockierte Wohnprojekt "Leben an der Strunde"

Das stockende Wohnprojekt „Leben an der Strunde“ in Bergisch Gladbach könnte bald Fortschritte machen. Eine Delegation unter Beteiligung des früheren Bundesministers Ronald Pofalla traf sich kürzlich mit Vertretern der Stadt, um das Vorhaben voranzubringen. Das Projekt war vor einem Jahr wegen Schwierigkeiten mit Investoren aus dem Umfeld der Gröner Group gestoppt worden.

Im Jahr 2023 kam die Entwicklung zum Stillstand, nachdem Zweifel an der Leistungsfähigkeit der Geldgeber aufgekommen waren. Die CGRE AG, ein Unternehmen im Netzwerk von Christoph Gröner, hält 89,9 Prozent der Anteile an der betreibenden Gesellschaft, der CG Wohnen an der Strunde GmbH & Co. KG. Die Stadtverwaltung fordert seitdem nachweisbare Fortschritte, bevor die Arbeiten wiederaufgenommen werden können.

Letzte Woche führte eine Delegation mit Pofalla – ein Vertrauter Gröners – Gespräche mit Verantwortlichen aus Bergisch Gladbach. Ziel war es, die Verhandlungen wiederzubeleben und offene Fragen zu klären. Die Stadtverwaltung betonte jedoch, dass die ausstehenden Arbeiten am Bebauungsplan erst dann fortgesetzt werden, wenn die Investoren konkrete Belege für ihre Fortschritte vorlegen.

Ein zentrales Hindernis bleibt weiterhin ungelöst: ausstehende Fachgutachten zu Entwässerung und Verkehrsinfrastruktur. Ohne diese Expertisen kann die Stadt keine weiteren Planungsschritte genehmigen.

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Die Zukunft des Projekts hängt nun davon ab, ob die Investoren die Anforderungen der Stadt erfüllen. Die Behörden bestehen darauf, dass Nachweise über Fortschritte und abgeschlossene Gutachten vorliegen müssen, bevor es weitergeht. Bis dahin bleibt die Entwicklung „Leben an der Strunde“ auf Eis.

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