19 April 2026, 14:35

Belarussische Maniküristin wehrt sich gegen herablassende russische Kundin

Schwarzes und weißes Cover einer russischen Zeitschrift von 1936 mit einer Frau in traditioneller russischer Kopfbedeckung und langem Rock, mit dem Zeitschriftennamen in fetter weißer Schrift oben.

Belarussische Maniküristin wehrt sich gegen herablassende russische Kundin

Eine belarussische Maniküristin hat ihre Erfahrungen mit einer anspruchsvollen russischen Kundin geteilt, die abfällige Bemerkungen über belarussische Frauen gemacht hatte. Kristina Vysotskaya aus Gomel schilderte den Vorfall in den sozialen Medien, nachdem die Kundin wiederholt ihre Arbeit und ihr Äußeres kritisiert hatte.

Der Streit begann bei einer French-Maniküre, entwickelte sich jedoch schnell zu pauschalen Beleidigungen über belarussische Schönheitsstandards. Die Kundin aus Rostow am Don äußerte zunächst ihre Enttäuschung über Vysotskayas Fähigkeiten: Sie habe eine "wunderschöne Meisterin" erwartet, stattdessen aber nur ein "ganz normales Mädchen" vorgefunden. Nach der Behandlung drohte sie damit, eine negative Bewertung zu hinterlassen.

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Ihre Kritik weitete sich anschließend auf belarussische Frauen im Allgemeinen aus. In ihren Instagram-Stories behauptete sie, diese würden ihr Äußeres vernachlässigen, unangenehm riechen und auf Schönheitsbehandlungen wie Maniküren oder Lippenaufspritzungen verzichten. Vysotskaya nannte sie sogar "unscheinbar" und bedauerte die belarussischen Männer wegen ihrer angeblich begrenzten Auswahl.

Später versuchte die Kundin, bei Vysotskaya einen Pediküre-Termin zu buchen, wurde jedoch abgewiesen. Unbeirrt kündigte sie an, das, was sie als "Albtraum der belarussischen Beauty-Branche" bezeichnete, ihren Followern zu offenbaren.

Vysotskaya, die die Geschichte zunächst nur geteilt hatte, um auf den Vorfall aufmerksam zu machen, sah sich in späteren Posts weiteren Beleidigungen der Kundin ausgesetzt. Der Fall lenkt nun die Aufmerksamkeit auf die Behandlung von Schönheitsfachkräften in Belarus. Mit ihrer Weigerung, die Kundin weiter zu bedienen, beendete Vysotskaya zwar die direkte Konfrontation, doch die öffentlichen Kommentare der Frau hielten an. Die Auseinandersetzung gilt inzwischen als dokumentiertes Beispiel für grenzüberschreitende Kritik innerhalb der Beauty-Branche.

Quelle