Altana trotzt Chemiekrise mit stabilen Halbjahreszahlen 2025
Altana meldet stabile Finanzzahlen für das erste Halbjahr 2025 – trotz Herausforderungen in der Chemieindustrie
Trotz der schwierigen Lage in der chemischen Branche hat Altana im ersten Halbjahr 2025 stabile Finanzkennzahlen vorgelegt. Das Unternehmen hielt seinen Umsatz und das operative Ergebnis auf dem Niveau des Vorjahres, während viele Wettbewerber deutliche Rückgänge verzeichneten. Ein zentraler Erfolgsfaktor war dabei der konsequente Fokus auf Forschung und nachhaltigkeitsgetriebene Innovation.
Im Berichtszeitraum investierte Altana 109 Millionen Euro in Forschung und Entwicklung – das entspricht 7 Prozent des Umsatzes. Diese starke Ausrichtung auf F&E unterstreicht die Strategie des Konzerns, durch nachhaltige Lösungen den Mehrwert seiner Produkte zu steigern. Zudem sind die Produktionsprozesse des Unternehmens im Vergleich zu vielen Mitbewerbern weniger energieintensiv, was angesichts steigender Energiekosten einen Wettbewerbsvorteil darstellt.
Besonders dynamisch entwickelte sich die Sparte Elantas, die Isoliermaterialien für elektrische Anwendungen herstellt: Hier verzeichnete Altana im ersten Halbjahr ein organisches Wachstum von 7 Prozent. Insgesamt erreichte das Unternehmen eine EBITDA-Marge von knapp 18 Prozent – ein Zeichen solider Profitabilität. Mit einer ausgewogenen regionalen Verteilung erzielt Altana etwa gleich hohe Umsätze in Amerika, Asien und Europa. Die wichtigsten Einzelmärkte sind die USA und China (jeweils 18 Prozent), gefolgt von Deutschland (10 Prozent).
Stefan Genten, Finanzvorstand von Altana, betonte die Bedeutung der Aufrechterhaltung grundlegender chemischer Produktion in Europa, um die Resilienz der Lieferketten zu sichern. Gleichzeitig hob er die Anpassungsfähigkeit der Branche hervor und argumentierte, dass die Chemie eine zentrale Rolle bei der Transformation hin zu mehr Nachhaltigkeit spielt.
Die Ergebnisse des ersten Halbjahres 2025 belegen, wie wirksam Altanas strategische Ausrichtung auf Forschung und Entwicklung sowie gezielte Übernahmen ist. Durch die Priorisierung von Nachhaltigkeit und operativer Effizienz gelingt es dem Unternehmen, auch in einem anspruchsvollen Marktumfeld zu wachsen. Die Zahlen unterstreichen zudem, welch wichtige Funktion die Chemieindustrie bei der Unterstützung industrieller und ökologischer Ziele einnimmt.






