24 May 2026, 08:29

AfD gewinnt überraschend bei Migranten – Studie zeigt dramatischen Wandel in NRW

AfD gewinnt auch unter Migranten an Unterstützung

AfD gewinnt überraschend bei Migranten – Studie zeigt dramatischen Wandel in NRW

Die rechtspopulistische AfD hat bei den jüngsten Integrationswahlen in Nordrhein-Westfalen deutliche Zugewinne erzielt. Eine neue Studie zeigt, dass die Partei zunehmend auch Wähler mit Migrationshintergrund anzieht. Die Ergebnisse widerlegen das bisherige Bild der AfD als regional begrenzte Kraft in Ostdeutschland.

Eine Untersuchung der Konrad-Adenauer-Stiftung, für die über 3.000 Menschen befragt wurden – darunter Deutsche mit und ohne Migrationshintergrund sowie ausländische Einwohner –, offenbart: Die AfD führt mit 33 Prozent Zustimmung bei Nachkommen polnischer Herkunft und Spätaussiedlern. Bei Menschen mit türkischen Wurzeln landet die Partei hingegen nur auf Platz fünf.

Die Unionsparteien verzeichneten in derselben Wählergruppe deutliche Verluste. Die Unterstützung aus polnischen und russischen Communities brach stark ein, während die AfD an Boden gewann. Unter den befragten Russen zeigt sich eine moderate Zustimmung zur AfD, die in der Präferenzskala im Mittelfeld liegt.

Der Aufstieg der AfD beschränkt sich nicht mehr auf ihre ostdeutschen Hochburgen. In mehreren Ruhrgebietsstädten belegte sie den zweiten Platz und wurde in Hagen sogar stärkste Kraft. Diese Entwicklung deutet auf eine wachsende Bedeutung der Partei in Westdeutschland und bei bestimmten Migrantengruppen hin.

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Die Studie bestätigt die breitere Verankerung der AfD, insbesondere in Nordrhein-Westfalen. Ihr Erfolg bei polnischen und Aussiedler-Wählern markiert eine spürbare Verschiebung im politischen Gefüge. Gleichzeitig verlieren die etablierten Parteien in diesen Gemeinschaften an Rückhalt.

Quelle