Adenauerallee-Tunnel in Bonn wird fünf Tage lang komplett gesperrt
Hans-Günther KlappAdenauerallee-Tunnel in Bonn wird fünf Tage lang komplett gesperrt
Adenauerallee-Tunnel in Bonn vom 12. bis 17. November komplett gesperrt
Der Adenauerallee-Tunnel in Bonn wird ab Mittwoch, dem 12. November, bis Montag, dem 17. November, vollständig geschlossen. Wie Straßen.NRW mitteilt, findet in diesem Zeitraum eine vorgeschriebene Bauwerksprüfung statt – Teil der routinemäßigen Kontrollen, die alle drei Monate durchgeführt werden. Autofahrer müssen während der fünftägigen Sperrung auf Umleitungsstrecken ausweichen.
Betroffen ist der Tunnel an der Landesstraße L 260, sodass der gesamte Kfz-Verkehr auf Ausweichrouten ausweichen muss. Fahrzeuge, die aus Richtung Adenauerallee oder Madrider Ring kommen, werden über die Nebenfahrbahnen des Tunnels sowie die Kreuzung an der Trierer Straße (B258) umgeleitet. Um Staus zu verringern, werden zudem die Ampelschaltungen an der Trierer Straße angepasst – insbesondere während der stoßreichen Morgen- und Abendstunden.
Die Prüfung ist Teil einer Reihe regelmäßiger Untersuchungen, die in der Region bereits mehrfach zu Behinderungen geführt haben. Ähnliche Kontrollen an der nahegelegenen Tunnelkette der B42 – die noch bis Mitte April 2026 andauern – haben bereits zu Einschränkungen auf eine Fahrspur und erheblichen Verzögerungen geführt. Da die Strecke täglich von rund 50.000 Fahrzeugen genutzt wird, belasten selbst kurzfristige Sperrungen das umliegende Straßennetz zusätzlich.
Nächtliche Vollsperrungen, wie sie etwa Anfang Februar 2026 stattfanden, haben zudem mehr Verkehr auf lokale Straßen wie die Adenauerallee verlagert. Hinzu kommen laufende Baustellen an der A565 und A562 – etwa die komplette Sperrung der A562 Mitte März 2026 –, die die Stausituation weiter verschärft haben. Seit September 2025 schränkt zudem ein testweiser Radweg auf der Adenauerallee den Platz für Autos ein und erhöht den Druck auf Ausweichrouten.
Die fünftägige Tunnel-Sperrung endet am 17. November, sobald die Prüfung abgeschlossen ist. Bis dahin müssen Autofahrer mit Verzögerungen rechnen und für ihre Fahrten mehr Zeit einplanen. Durch angepasste Ampelschaltungen und Umleitungen soll die Beeinträchtigung so gering wie möglich gehalten werden, dennoch ist mit starkem Verkehr auf den umliegenden Straßen zu rechnen.






