32 Jahre Kultur für alle: Duisburg feiert sein Stadthistorisches Museum mit Zeitzeugen und Rückblicken
Veronique Hänel32 Jahre Kultur für alle: Duisburg feiert sein Stadthistorisches Museum mit Zeitzeugen und Rückblicken
Kultur- und Stadthistorisches Museum Duisburg feiert 32-jähriges Jubiläum am 22. März 2023
Das Kultur- und Stadthistorische Museum Duisburg begeht am 22. März 2023 sein 32-jähriges Bestehen. Im Rahmen einer Sonderveranstaltung, moderiert von Museumsleiterin Dr. Susanne Sommer, wird das langjährige Engagement der Einrichtung für eine zugängliche Kultur gewürdigt. Der Eintritt zur Feier ist im regulären Museumstarif enthalten, der für Erwachsene 4,50 Euro und für Kinder sowie Ermäßigte 2 Euro beträgt.
Das Museum öffnete am 22. März 1991 erstmals seine Türen im Duisburger Innenhafen. Ursprünglich als Niederrheinisches Museum bekannt, war es das erste Projekt der Internationalen Bauausstellung Emscher Park (IBA). Der Standort – eine umgenutzte Industrieanlage – wurde in nur zweieinhalb Jahren umgebaut und um einen Neubau erweitert. Über 2.500 Besucher strömten am Eröffnungswochenende herbei, angezogen von dem Leitmotiv "Kultur für alle".
Bei der Eröffnung betonte der damalige Oberbürgermeister Josef Krings den Wandel Duisburgs zur Hafenstadt und unterstrich damit die Symbolkraft des Wasserstandorts. Wolfgang Clement, später Ministerpräsident von Nordrhein-Westfalen, lobte in seiner Begrüßungsrede den inklusiven Ansatz des Museums.
Seither hat die Institution bedeutende Ausstellungen veranstaltet, darunter 1994 eine Retrospektive über den Kartografen Gerhard Mercator. Die Schau festigte den Fokus auf regionale Persönlichkeiten mit weltweiter Strahlkraft. Der Innenhafen selbst entwickelte sich zu einem multifunktionalen Dienstleistungszentrum – ein Spiegelbild der Rolle des Museums bei der städtischen Erneuerung.
Die Jubiläumsveranstaltung beginnt am 22. März um 12 Uhr mit einem Gespräch zwischen Dr. Sommer und dem ehemaligen Pressesprecher Werner Pöhling, die die Geschichte und Wirkung des Museums Revue passieren lassen.
Die Feierlichkeiten führen die Tradition des Hauses fort, Geschichte mit öffentlicher Teilhabe zu verbinden. Der erschwingliche Eintritt sichert dabei eine breite Zugänglichkeit zum Programm. Die Veranstaltung unterstreicht die anhaltende Bedeutung des Museums für die kulturelle und städtische Entwicklung Duisburgs.






